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Die erste Reise nach Irland führte mich 1999 nach Culdaff, das früher möglicherweise Cul-da-Ath hieß, der Flecken zwischen den beiden Furten an dem Fluss, der kaum breiter als die Ilmenau in Lüneburg ist. Und als ich im Oktober 2000 von Klötze nach Lüneburg zog und mitten in einer Umbruchphase war, bot mir die "Bazille" ein weiteres Zuhause. Solange ich direkt an der Uni wohnte, konnte ich auch der Nachfolgekneipe "Unikum" treu bleiben, wo der Sonnenspiegel an der Wand beispielsweise Grundlage für Bewohneranzahl und Hütten von meinem Cul-da-Ath wurde. Seit langem genieße ich mittlerweile die Gastlichkeit des "Jekyll&Hyde" mit seinem alten Schmiedeambiente und seiner Atmosphäre, die mich an einige Dorfpubs in Irland erinnert. Auf der Grünen Insel war ich 2002 noch einmal auf Recherchereise unter anderem im Museumsdorf Craggaunowen und dem angrenzenden Quin, auch das Dubliner National Museum und andere in Monaghan und Derry konnte ich besuchen - vier Wochen trampend und zeltend durch die Gegend zu ziehen ließ mir den Freiraum, an Orten länger zu verweilen oder meinem Daumen folgend weiter zu ziehen. Und der Bocan Steinkreis, der Deen Tempel und andere historische Stätten genossen dabei meine besondere Aufmerksamkeit, ebenso wie der Kontakt zu den Einheimischen, von denen mir einer verriet "we're all mad" und dass ich gut zu ihnen passe. Nicht umsonst war ich schon Jahre zuvor von einem Irischstämmigen zum "Honorary Irishman" ernannt, was mir zuletzt 2002 in Kilmacow erneut bestätigt wurde.
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temple of deen
Culdaff |